Nur Text Kontakt Impressum Datenschutz
NLStBV

Suche
Start
Erweiterte Suche
Aktion Zivilcourage
Aktionstag für Zivilcourage am 15. März 2010
Portal Niedersachsen
Ruecksprungmarke
Straßenkontrolle
|
 Aktuelles 
|
 Organisation 
|
 Aufgaben 
|
 Geschäftsbereiche 
|
 Projekte 
|
 Service  | - - - -
Pfad  >  Home  >  Projekte  >  Große Einzelprojekte  >  Elbquerung (A 20)
- - - -
Projekte

Große Einzelprojekte
Sechsstreifiger Ausbau der A 1 zwischen Hamburg und Bremen
Sechsstreifiger Ausbau der A 1 zwischen Ahlhorner Heide und Osnabrück
Sechsstreifiger Ausbau der A 7

Elbquerung (A 20)
Planung der Küstenautobahn A 22
Planung und Bau der Autobahn 26
Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg
A 39/ A 391: Dreieck Braunschweig-Südwest
Bundesautobahnen
Bundesstraßen
Landesstraßen
Kreisstraßen
Radwege
Verfahrensablauf
A 20, A26, Tunnel
Zum Herunterladen:
 
Übersichtskarte 1:25.000
PDF, 1544 KB
Übersichtslageplan, Blatt 1
PDF, 6886 KB
Übersichtslageplan, Blatt 2
PDF, 2431 KB
Übersichtslageplan, Blatt 3
PDF, 2643 KB
Get Adobe Reader
Weitere Informationen zum Bauprojekt:
 
Die neue Elbquerung zwischen Drochtersen und Glückstadt
Weiterführender Link:

"Die Autobahn A 20 - Verkehrsprojekt Nr. 1" auf den Seiten des
Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein
Die Autobahn 20 mit Elbquerung zwischen Drochtersen und Glückstadt
mit Anschluss an die A 26
Der geplante Elbtunnel zwischen Drochtersen und Glückstadt

Die A 20 ("Ostseeautobahn") ist Teil einer großräumigen nördlichen Ost-West-Verbindung zwischen Polen und Westeuropa. Der Neubau ist von großer Bedeutung für den gesamten norddeutschen Raum und stellt darüber hinaus einen wichtigen Baustein für das transeuropäische Verkehrsnetz dar. Durch die neuesten wirtschaftlichen Entwicklungen in Skandinavien, die Fertigstellung der Tunnel- und Brückenbauwerke in der Öresund-Region und nicht zuletzt durch die Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung in Norddeutschland, wie z. B. die Planung zum Ausbau des Hafens Wilhelmshaven, wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet, das nur durch eine leistungsfähige Fernstraße aufgenommen werden kann.

In Schleswig-Holstein ist die Autobahn 20 zwischen der A 1 bei Lübeck und der Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern als Bestandteil der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE-Nr. 10) bereits realisiert. Die Nord-West-Umfahrung Hamburgs mit Elbquerung (Tunnel) zwischen Glückstadt und Drochtersen setzt die A 20 nach Niedersachsen hin fort. 

Hier trifft die A 20 bei Drochtersen (Landkreis Stade) auf die zurzeit in Bau und Planung befindliche Autobahn 26, die über Stade an die A 7 südlich von Hamburg anknüpft, und die Küstenautobahn A 22, die nach der gegenwärtigen Planung die Führung der großräumigen Verkehrsströme in Niedersachsen übernehmen soll. Diese soll über den Wesertunnel südlich von Bremerhaven verlaufen und bei Westerstede an die A 28 anschließen.

Für den Abschnitt der A 26 von der Kreissstraße 28 bis zum Autobahndreieck mit den Autobahnen 20 und 22 sowie für den Abschnitt der A 20 vom Dreieck bis zur Landesgrenze mit Schleswig-Holstein (Elbmitte) wurde das Planfeststellungsverfahren am 16. April 2009 eingeleitet. Das entsprechende Verfahren in Schleswig-Holstein für den Abschnitt von der Elbmitte bis zur geplanten Anschlussstelle der B 431 bei Glückstadt läuft ebenfalls; weitere Informationen hierzu auf den Seiten des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein.

Beschreibung der Verkehrsverhältnisse

Die durch die Bundesstraßen B 73, B 495, B 206, B 404 und B 209 umgrenzte Metropolregion Hamburg stellt einen Engpass im norddeutschen Fernstraßennetz dar. Eine grundlegende Verbesserung dieser unbefriedigenden Situation kann nur durch eine weiträumige Umfahrung der Region Hamburg erreicht werden. Schon vor der deutschen Wiedervereinigung zeigten sich erhebliche Überlastungen des Fernstraßennetzes im Ballungsraum Hamburg. Hiervon war besonders die A 7 mit dem Elbtunnel betroffen.

Nach der Wiedervereinigung und der Grenzöffnung zu den osteuropäischen Ländern hat sich der Transitverkehr in Ost-West-Richtung deutlich verstärkt. Sowohl im Süden als auch im Norden von Hamburg ist besonders die A 7 stark belastet und es kommt regelmäßig zu Staubildungen, wobei sich der Elbtunnel als anfälligstes "Nadelöhr" darstellt.

Quelle: www.lgn.niedersachsen.de

Die geplante A 20 wird in hohem Maße zur Bewältigung der zu erwartenden Verkehrsprobleme beitragen. Sie entlastet mit einer zusätzlichen Elbquerung die Metropolregion Hamburg, insbesondere den vorhandenen Elbtunnel. Ferner werden durch die A 20 die südwestlichen Räume Schleswig-Holsteins und die nordöstlichen Räume Niedersachsens an die Fernstraßenachsen in die nordöstlichen und südlichen Zentren der Europäischen Union leistungsfähig angebunden.

Straßenbauliche Beschreibung

Für die A 20 beginnt der Planfeststellungsbereich im geplanten Autobahndreieck A 20/ A 22/ A 26 bei Bau-km 3+700,000 und endet an der Landesgrenze Niedersachsen/ Schleswig-Holstein bei Bau-km 10+449,335. Die Länge des Planfeststellungsabschnittes beträgt 6.749,335 m.

Für die A 26 beginnt der Planfeststellungsbereich an der Grenze zum anschließenden 5. Bauabschnitt der A 26 bei Bau-km 1+700,000 und endet im geplanten Autobahndreieck A 20/ A 22/ A 26 bei Bau-km 0+163,581. Die Länge des Planungsabschnittes beträgt 1.536,419 m.

Auf Grundlage der prognostizierten Verkehrsbelastungen und zur Gewährleistung einer hohen Verkehrssicherheit für den Straßenverkehr werden die A 20 und die A 26 mit einem vierstreifigen Regelquerschnitt mit Standstreifen hergestellt. Unter Berücksichtigung der Straßenkategorie erhält die A 20 einen Regelquerschnitt RQ 31 und die A 26 einen Regelquerschnitt RQ 28. Die gewählten Querschnitte sind auch in den jeweils angrenzenden und ebenfalls in Planung befindlichen Streckenabschnitten der A 20 und A 26 vorgesehen.

- - - -