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Geplanter Lückenschluss der A 33 bis zur A 1. |
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Die Lücke in der Autobahn 33 bei Osnabrück soll geschlossen werden. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Bewertung (sehr hohe Raumwirksamkeit, städtebauliche Wirkung, günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis) wurde der Neubau dieses rund 9 km langen Teilstücks von der A 33/ B 51n (Ortsumgehung Belm) bis zur A 1 nördlich von Osnabrück bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes 2003 in den so genannten "vordringlichen Bedarf" eingestuft.
Die Antragskonferenz zur Vorbereitung des erforderlichen Raumordnungsverfahrens fand auf Einladung des Landkreises Osnabrück mit den wesentlichen Trägern öffentlicher Belange am 18. März 2005 statt. Die hieraus entwickelte Vorzugsvariante wurde am 13. Juli 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisniederschrift, die Tischvorlage zur Antragskonferenz (Zusammenfassung der Raumanalyse) und weitere Dokumente (Arbeitskreissitzungen, Variantenvergleich) stehen links als PDF-Dateien zum Herunterladen bereit.
Am 20. Dezember 2007 wurde beim Landkreis Osnabrück als zuständiger Raumordnungsbehörde der Antrag auf Durchführung des Raumordnungsverfahrens gestellt; der Landkreis hat das Verfahren Anfang Januar 2008 eingeleitet. Mit Datum vom 27. Januar 2009 erfolgte die landesplanerische Feststellung für die Vorzugsvariante (Download links).
Die als nächster Planungsschritt erforderliche, förmliche Linienbestimmung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde am 10. Juli 2009 beantragt. Parallel dazu wurden Vermessungsarbeiten und faunistische Kartierungen im Bereich der Trasse beauftragt.
Darstellung der Verkehrsverhältnisse
Die Autobahn 33 bildet die großräumige Verbindung zwischen der A 44 (Ruhrgebiet – Kassel) im Süden und der A 1 (Dortmund – Bremen) im Norden. Sie verbindet die Industrieräume Thüringen und Sachsen sowie den Großraum Nordhessen mit Nordwestdeutschland und den Häfen Bremen und Wilhelmshaven.
Die A 33 endet von Süden kommend zurzeit in Osnabrück-Schinkel mit geplanter Weiterführung als Teil der Ortsumgehung Belm im Zuge der Bundesstraße 51n. Die dann noch vorhandene Lücke im Autobahnnetz zwischen der A 33/ B 51n (Ortsumgehung Belm) und der A 1 soll durch den Weiterbau (Neubau) der A 33 geschlossen werden. Ziel ist es, Ortsdurchfahrten zu entlasten und zur Minderung der Unfallrisiken und Umweltbelastungen sowie der Erhöhung der Verkehrssicherheit und dem Abbau von Kapazitätsengpässen beizutragen.
Von den rund 100 Kilometern Gesamtlänge fehlt neben dem 9 km langen Abschnitt im Raum Osnabrück noch ein zirka 26 km langer Abschnitt zwischen der A 2 bei Bielefeld und der B 476 bei Borgholzhausen; dieser Abschnitt in Nordrhein-Westfalen befindet sich zurzeit im Bau bzw. im Planfeststellungsverfahren.
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