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L 482: Radwegneubau zwischen Almstedt und Breinum

Vorankündigung: Bauarbeiten spätestens ab Mai dieses Jahres


Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover hat den Bau eines Radweges in Auftrag gegeben. Der Radweg wird die beiden Ortschaften Almstedt und Breinum (Landkreis Hildesheim) verbinden und verläuft feldseitig neben dem vorhandenen Straßengraben der L 482. Der Radweg trägt in seiner Funktion zu einer Erweiterung des Radwegenetzes in Niedersachsen bei.

Der Beginn und die Dauer der Arbeiten stehen unter dem Vorbehalt einer geeigneten Witterungslage und eines ungehinderten Bauablaufs. Spätestens im Mai dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und dann ungefähr zwei Monate dauern. Der feldseitige Betonradweg wird in verstärkter Bauweise ausgeführt, so dass den ansässigen Landwirten die Möglichkeit gegeben wird, ihn während der Rübenabfuhr nutzen zu können. Im gleichen Zuge wird ebenfalls ein straßenbegleitender, gemeinsamer Geh- und Radweg in der Ortschaft Almstedt errichtet und dessen Aufgänge behindertengerecht ausgebaut. Zudem wird unter der alten Bahnüberführung eine Einengung der Fahrbahn zur Geschwindigkeitsreduktion im Ort hergestellt.

Geplant sind zunächst die Herstellung des gemeinsamen Geh- und Radweges in der Ortslage und die damit verbundenen Erdarbeiten. Unmittelbar im Anschluss oder zeitgleich wird damit begonnen, das Baufeld für den Betonradweg freizumachen, um dann den Radwegaufbau herzustellen. Dazu sind weitere Oberbodenarbeiten notwendig. Auf Höhe des Ortsschildes von Almstedt wird aufgrund der Trassierung ein Einschnitt in die Böschung hergestellt. Für die Erreichbarkeit der Ackerflächen werden ebenfalls die zahlreichen Feldzufahren angepasst und erneuert. Diese erhalten eine neue Verrohrung und eine bituminöse Deckschicht.

Die Arbeiten finden überwiegend unter halbseitiger Straßensperrung statt; eine Verkehrslenkung mittels Lichtsignalanlage ist vorgesehen. Falls Vollsperrungen zum Schutz der Arbeiter notwendig werden sollten, werden die Anlieger und weitere Betroffene rechtzeitig darüber informiert.

Die Straßenbaubehörde ist bestrebt, die Beeinträchtigungen durch Baulärm, Verschmutzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen auf das unvermeidbare Maß zu beschränken, und bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis und Rücksichtnahme.

Die Baukosten belaufen sich auf ungefähr 450.000 Euro mit dem Land als Hauptkostenträger. Die Gemeinde beteiligt sich dabei an den Baukosten für den gemeinsamen Geh- und Radweg.

Presseinformation
Artikel-Informationen

12.02.2019

Ansprechpartner/in:
Friedhelm Fischer

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Hannover
Geschäftsbereichsleiter
Dorfstraße 17-19
30519 Hannover
Tel: (0511) 39936-222
Fax: (0511) 39936-299

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