Niedersachen klar Logo

Autobahn 39: Vorplanungen im Landkreis Gifhorn werden bis Jahresende abgeschlossen

Lärmschutz für Tappenbeck, kein Parkplatz bei Eutzen: Landesbehörde stellt Arbeitsergebnisse vor


Die Vorentwurfs-Planungen für die neue Autobahn 39 im Landkreis Gifhorn gehen in die Endphase. Bis Mai will die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel den Vorentwurf im 7. Abschnitt zwischen Weyhausen und Ehra fertig gestellt haben, bis zum Jahresende auch den im 6. Abschnitt zwischen Ehra und Wittingen. Aktuelle Arbeitsergebnisse stellte die Behörde auf einer Arbeitskreissitzung am [heutigen] Mittwoch in Weyhausen Vertretern der betroffenen Gemeinden sowie beteiligten Behörden vor.

Danach wird im 7. Abschnitt in Höhe Tappenbeck umfangreicher Lärmschutz notwendig. „Aufgrund der jetzt vorliegenden Berechnungen planen wir östlich der Ortslage auf 1.175 Metern Länge eine Lärmschutzwand von vier bis fünf Metern Höhe“, informierte Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter der Behörde. Für Lessien ist nach seinen Angaben hingegen aufgrund der Abstände der Ortslage von der geplanten Trasse ein aktiver Lärmschutz nicht erforderlich.

Benannt hat die Behörde jetzt auch die vorgesehenen Standorte der Autobahnparkplätze mit WC (so genannte PWC-Anlagen). Ein beidseitig angelegter Parkplatz mit jeweils rund 50 LKW-Stellplätzen soll bei Jembke entstehen, ein weiterer mit rund 30 LKW-Stellplätzen je Seite westlich des Automobil-Testgeländes im Gifhorner Nordkreis. Mühlnickel: „Damit wird der ursprünglich weiter nördlich vorgesehene Standort bei Eutzen nicht weiter verfolgt.“

Auf der Arbeitskreissitzung vorgestellt wurden ferner die Planungen für den Anschluss des neuen Autobahnabschnitts an die bestehende A 39 bei Wolfsburg. „Wir planen hier einen leistungsfähigen Knoten mit den Bundesstraßen 188 und 248, der die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen wird“, kündigte Mühlnickel an. Die bislang direkt an die Autobahn anschließende B 248 werde verlegt und mit einem Kreisel an die neue A 39 angebunden. Die B 188 erhalte eine ampelgeregelte Kreuzung mit der B 248 mit zum Teil sechs Fahrstreifen.

Die Vorentwürfe müssen nach den Worten des Geschäftsbereichsleiters nach ihrer Fertigstellung noch vom Bundesverkehrsministerium genehmigt werden. „Danach können die nötigen Planfeststellungsverfahren beginnen, in denen die detaillierten Planungen öffentlich ausgelegt werden und alle Betroffenen die Möglichkeit haben, Einwendungen zu erheben.“

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr informiert über den aktuellen Stand der Planungen laufend auf ihren Internetseiten unter der Adresse www.strassenbau.niedersachsen.de.

Presseinformation
Weitere Informationen zum Planungsprojekt:

Zuständig für den Inhalt dieser Presseinformation:

Artikel-Informationen

02.03.2011

Ansprechpartner/in:
Bernd Mühlnickel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Wolfenbüttel
Geschäftsbereichsleiter
Sophienstraße 5
38304 Wolfenbüttel
Tel: (05331) 8809-162
Fax: (05331) 8809-199

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln