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A 39: Entwurfsplanung für den letzten Abschnitt der Autobahn wird aufgenommen

Projektkonferenz und so genannter „Scoping"-Termin markieren Auftakt für die konkrete Ausarbeitung des vierten Planungsabschnitts zwischen Uelzen und Bad Bodenteich


Nachdem bereits seit Beginn dieses Jahres die Projektkonferenzen und die "Scoping"-Termine für die Planungsabschnitte 1 bis 3 und 5 bis 7 der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg stattgefunden haben, wird jetzt auch mit den konkreten Entwurfsplanungen für den vierten und letzten Abschnitt begonnen. "Nachdem das Bundesverkehrsministerium den generellen Verlauf der Trasse in der so genannten Linienbestimmung festgelegt hat, haben wir die Aufgabe, auf dieser Grundlage einen detaillierten Entwurf auszuarbeiten", erläuterte Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg, am Dienstag auf einer Projektkonferenz zum Auftakt der Planungsphase in Bad Bodenteich.

Nach den Worten Möllers wird jetzt der vierte Planungsabschnitt, der rund 12,6 Kilometer lange Abschnitt zwischen Uelzen (B 71) und Bad Bodenteich (L 265), betrachtet. Hierbei gehe es unter anderem um die Auswirkung des Autobahnbaus auf die Umgebung und um technische Fragen zum Straßenentwurf. Besondere Themen seien:

  • die Trassenoptimierungen im Bereich des Windparks Hanstedt II im Übergang zum Abschnitt 3 und
  • die konkrete Standortfindung für eine Rastanlage.

Eingeladen zur Projektkonferenz waren neben dem Landkreis Uelzen, der Stadt Uelzen auch Vertreter aus Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden.

Ebenfalls am Dienstag habe in Bad Bodenteich auch der so genannte "Scoping"-Termin stattgefunden, erläuterte der Geschäftsbereichsleiter weiter. Diese Zusammenkunft unter Federführung der späteren Planfeststellungsbehörde binde die anerkannten Naturschutzvereine und die mit Umweltaufgaben befassten Träger öffentlicher Belange ein und diene der Vorbereitung der im Rahmen der Entwurfsaufstellung vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfung und der Festlegung der vorgesehenen Untersuchungsinhalte und -rahmen (scope = engl. "Bandbreite, Betätigungsfeld").

Die Entwurfsbearbeitung in den bereits begonnen sechs Abschnitten der rund 105 Kilometer langen Trasse der A 39 verläuft termingerecht, informierte Möller. Die Arbeiten im westlichen Abschnitt der B 190n zwischen Breitenhees (B 4) und dem zukünftigen Kreuzungspunkt mit der A 39 bei Bad Bodenteich werden zum Beginn des nächsten Jahres aufgenommen.

Insgesamt soll nach den Worten des Geschäftsbereichsleiters die Aufstellung des Entwurfs je Planungsabschnitt zwei bis zweieinhalb Jahre in Anspruch nehmen.

Presseinformation
Zuständig für den Inhalt dieser Presseinformation:

Artikel-Informationen

03.12.2009

Ansprechpartner/in:
Dirk Möller

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Lüneburg
Geschäftsbereichsleiter
Am Alten Eisenwerk 2 D
21339 Lüneburg
Tel: (04131) 15-1237
Fax: (04131) 15-1203

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