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A 293: Ersatzneubau der Brücke über die Alexanderstraße (L 824) in Oldenburg

herstellung der Mittelstreifenüberfahrten und Probebelastungspfähle ab 20. Februar


Nach einer europaweiten Ausschreibung ist im Januar der Auftrag für den Ersatzneubau der Brücke (Bauwerk OL2) im Zuge der A 293 über die Alexanderstraße (L 824) in Oldenburg erteilt worden. Die Baukosten für den Brücken- und Ingenieurbau belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro der Projektkosten von insgesamt 10,2 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Niedersachsen getragen.

Das bestehende Brückenbaubauwerk aus dem Jahr 1970 wird in zwei Bauabschnitten bei grundsätzlicher Aufrechterhaltung aller Verkehrsbeziehungen durch einen Neubau ersetzt. Der Verkehr im Zuge der A 293 wird während der planmäßigen Bauzeit von circa zwei Jahren auf einen Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn reduziert und im Gegenverkehr auf dem noch bestehenden bzw. dem neuen Teilbauwerk geführt (sogenannte 2+0-Verkehrsführung).

Die Verkehrsteilnehmer werden im Großraum Oldenburg und bei den Autobahn-Anschlussstellen im Stadtgebiet durch dynamische LED-Anzeigetafeln und statische Hinweisschilder über den Verkehrsfluss im Baustellenbereich informiert und mittels entsprechender Umleitungsempfehlungen geführt.

Aktuelle Arbeiten/ Verkehrsbeeinträchtigungen:

Herstellung der Probebelastungspfähle:

Im südlichen, stadteinwärts gelegenen Bauwerksbereich, seitlich der Auf- und Abfahrtsrampe der Anschlussstelle Oldenburg-Bürgerfelde in Fahrtrichtung Wilhelmshaven, ist aus statischen Gründen die Herstellung von Probebelastungspfählen erforderlich. Aufgrund des notwendigen Einsatzes eines Großbohrgerätes und entsprechenden Platzbedarfs ist für diese Arbeiten von Montag, 20. Februar, 9 Uhr, bis Mittwoch, 22. Februar, voraussichtlich 18 Uhr, die Auffahrt in Richtung Wilhelmshaven gesperrt.

Die Umleitung führt über die Anschlussstelle Haarentor und ist ab der Alexanderstraße mit orangefarbenen Pfeilen ausgeschildert.

Nach dem Übersetzen des Bohrgerätes auf die gegenüberliegende Abfahrtsrampe der Richtungsfahrbahn Wilhelmshaven ist von Mittwoch, 22. Februar, 9 Uhr, bis Freitag, 24. Februar, voraussichtlich 18 Uhr ebenfalls die Sperrung der Linksabbiegebeziehung (Fahrtrichtung Wiefelstede/ Flugplatz stadtauswärts) erforderlich.

Im Zuge der Autobahn 293 wird die Umleitung über das Autobahnkreuz Oldenburg-Nord geführt und ist ebenfalls mit orangen Pfeilen ausgeschildert.

Einrichtung der Verkehrsführung:

Ab Montag, 27. Februar, wird der Verkehr im Zuge der Autobahn 293 zwischen dem Autobahndreieck Oldenburg-West und der Anschlussstelle Oldenburg-Etzhorn in beiden Fahrtrichtungen einstreifig auf dem Hauptfahrstreifen geführt. Grund hierfür ist die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten und der weitere Aufbau der Verkehrszeichen und Hinweisschilder am Mittelstreifen.

Bereits jetzt ist auf der Autobahn 293, aber auch auf der Autobahn 28 zwischen den Anschlussstellen Hatten und Oldenburg-Wechloy sowie auf der Autobahn 29 zwischen den Anschlussstellen Rastede und Sandkrug für den Aufbau der Verkehrszeichen und Hinweistafeln zeit- und abschnittsweise mit Behinderungen in Form von Tagesbaustellen zu rechnen.

Abbruch des ersten Überbaus:

Am Wochenende vom 17. bis zum 20. März ist der Abbruch des stadteinwärts gelegenen Teilbauwerks geplant. Hierzu ist es erforderlich, die Autobahn 293 zwischen dem Autobahndreieck Oldenburg-West und der Anschlussstelle Oldenburg-Nadorst voll zu sperren. Gleichzeitig wird die Alexanderstraße gesperrt. Die Sperrung der Alexanderstraße wird darüber hinaus noch bis spätestens Mittwoch, 22. März, etwa 18 Uhr, andauern, da im Schutze dieser Sperrung noch umfangreiche Arbeiten zur Einrichtung der provisorischen Verkehrsführung im Zuge der Alexanderstraße selbst erforderlich sind (Markierungs- und Demarkierungsarbeiten, Umbau und Versetzen der Ampelanlage, Überbauen der Dreiecksinseln, Aufbau von Schutzwänden usw.).

Weitere Details zu Vollsperrung, Umleitungsstrecken und zu den noch folgenden einzelnen Verkehrs- und Bauphasen werden kontinuierlich im Laufe der Maßnahme veröffentlicht.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und Rücksichtnahme in den Baustellenbereichen.

Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Presseinformation
Artikel-Informationen

15.02.2017

Ansprechpartner/in:
Joachim Delfs

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Oldenburg
Geschäftsbereichsleiter
Kaiserstraße 27
26122 Oldenburg
Tel: (0441) 2181-158
Fax: (0441) 2181-222

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